Porträt Johannes Hübner
Johannes Hübner: Poet, Herausgeber und Übersetzer. Zentrale Persönlichkeit der Berliner Surrealisten.

Kurzbiographie
geboren am 27. September 1921 in Berlin
1940-1943 durch den Kriegsdienst unterbrochenes Theologiestudium
1946-1949 Studium der Germanistik und Kunstgeschichte in Berlin
1947-1948 Mitarbeit an der Kulturzeitschrift „Athena“, Freundschaft mit Malern der Galerie „Rosen“
seit 1948 erste Veröffentlichungen von Gedichten und Prosa in den Zeitschriften der europäischen Avantgarde, u.a. in der „Meta“, „Cobra“, „Numero“, „Botteghe Oscure“
seit 1946 Übersetzungen aus dem Französischen, besonders von Texten der zeitgenössischen und klassischen Moderne und der Surrealisten, auch gemeinsam mit seinem Freund Lothar Klünner, u.a. Char, Blanchot, Apollinaire, Breton, Eluard
1949-50 Mitbegründer der Kabaretts „Die Badewanne“ und „Quallenpeitsche“
1951 erste Begegnung und Beginn der langen Freundschaft mit René Char
1955 Gedichtband „Spielraum“
seit 1955 Rundfunkautor, vor allem für den Sender Freies Berlin
1971 Herausgeber des Jahrbuchs „SPEICHEN“
1976 begründet nach dem Tod der befreundeten Malerin die Jeanne-Mammen-Gesellschaft
gestorben am 11. März 1977 in Berlin