Porträt Lothar Klünner

Die strahlende Persönlichkeit Lothar Klünner stand nicht nur im Zentrum der deutschen literarischen Surrealismus. Als Übersetzer, als Rundfunkautor und als Poet ist sein Wirken kaum zu überschätzen.

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Kurzbiographie

geboren am 3. April 1922 in Berlin 

Studium der Theologie, später der Kunstgeschichte in Tübingen und Berlin

seit 1946 Übersetzungen aus dem Französischen (Char, Eluard, Apollinaire, Goll)

1948-49 Mitarbeit an der Kulturzeitschrift „Athena“, erste Veröffentlichungen von Gedichten und Prosa, u.a. in der „Meta“

seit 1949 freier Schriftsteller und Übersetzer

1949-1950 Mitarbeit beim Kabarett „Rationsstrich“ und „Quallenpeitsche“

1951 erste Begegnung mit René Char

seit 1955 Autor für den Rundfunk, vor allem für RIAS Berlin und SFB

1957 Gedichtband „Gläserne Ufer“

1970 Herausgeber des Jahrbuchs „SPEICHEN“

1977 Herausgeber des Johannes Hübner-Gedenkbandes „Im Spiegel“ und der postumen Ausgabe der Gedichte

1997 „Stumme Muse submarin“ Liebesgedichte aus fünf Jahrzehnten

gestorben am 19.10.2012 in Berlin

Bibliographie 1947-2005

Für das Literaturarchiv „Umkreis der SPEICHEN“ beim Kunstverein „HERZATTACKE“ e.V. erstellt von Matthias Zarbock unter Mitwirkung von Lothar Klünner, Ina Strelow und Ilona Stumpe-Speer.

Stand: April 2006

Sendungen für den RIAS Berlin: Kunst, Wissen, Philosophie

Lothar Klünner vermittelte in mehr als 700 Sendungen für den RIAS Berlin Wissen und teilte souverän seine Gedanken und Ansichten. Da ich diese Sendungen - die wenigen, die nicht verloren gegangen sind - von unprofessionell angefertigten Kassetten-Mitschnitten sukzessive  digitalisiere, sind sie akustisch mitunter eine Zumutung...

Mit seiner Stimme...

©Matthias Zarbock. Alle Rechte vorbehalten.

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